MRT des Herzens

MRT ist eine sehr sichere Untersuchungsmethode. Nach mehr als 20 Jahren intensiver Erfahrungen ließen sich keine schädlichen Auswirkungen auf den Körper feststellen.

MRT des Herzens

Die Herz-MRT bietet hier neuerdings ein treffsicheres Verfahren zur Diagnostik der Myokarditis, denn sie kann Gewebeeigenschaften des Herzmuskels bildlich darstellen. Zusätzlich zur Information über Anatomie und Funktion des Herzens können nämlich auch typische Merkmale einer Entzündung direkt abgebildet werden. Dazu gehören ein erhöhter Gehalt an Gewebsflüssigkeit, eine vermehrte Ruhedurchblutung und Gefäßdurchlässigkeit wie auch der Untergang von Muskelzellen und ihr Ersatz durch kleine Inseln von Narbengewebe. Durch das Zusammenfügen dieser Informationen kann die Diagnose einer Entzündung gestellt und zugleich der Schweregrad und das Stadium beurteilt werden. Da es sich bei Beachtung aller Sicherheitsvorkehrungen bei der MRT um ein unschädliches Untersuchungsverfahren handelt, kann die Methode auch zur Verlaufskontrolle von Herzmuskelentzündungen herangezogen werden.

Einsatzbereiche:
Quantitative Analyse der links- und rechtsventrikulären Funktion: regional, globale Ejektionsfraktion

Abklärung von Thoraxschmerzen: Angina pectoris, Myokardinfarkt, Perikarditis

Quantitative Bestimmung der Infarktgröße und der myokardialen Vitalität nach Myokardinfarkt

Stress-MRT: Ischämiediagnostik bei Verdacht auf KHK und bekannter KHK

Diagnostik myokardialer Erkrankungen: Myokarditis, Kardiomyopathien, arrhythmogene RV-Dysplasie

Abklärung einer Herzbeteiligung bei Systemerkrankungen: rheumatisch, Kollagenosen, Amyloidose, Sarkoidose, Hämochromatose u. a.

Abklärung einer Herzbeteiligung bei Infektionserkrankungen: HIV-Infektion, Borreliose, Echinococcose u. a.

Diagnostik kardialer Raumforderungen: Tumore, Thromben, unklarer Perikarderguss

Diagnostik und Verlaufskontrolle bei erworbenen Herzklappenvitien, insbesondere Quantifizierung von Klappenstenosen und -insuffizienzen

Diagnostik bei angeborenen Herzfehlern (auch bei Kindern): Morphologie, Shuntquantifizierung, Verlaufskontrolle nach operativer Korrektur

Verlaufskontrolle nach katheterinterventionellen und herzchirurgischen Eingriffen: PFO- und ASD-Verschluss, Klappen- und Aortenprothesen, HTx u. a.

Diagnostik bei Erkrankungen der herznahen Gefäße: Aortenaneurysma und -dissektion, Carotisstenosen, pulmonale Hypertonie

SPEZIELLE INFOS ZUM DIAGNOSEVERFAHREN VON KORONAREN HERZKRANKHEITEN:
>> Koronare Herzkrankenheiten/MRT Stressuntersuchung