Dreidimensionale Bilder

Die CT wird vor allem in der Medizin, aber auch in anderen Bereichen genutzt wie z.B. bei der CT von Bäumen, zur zerstörungsfreien Untersuchung von archäologischen Funden wie Mumien oder zur Materialprüfung in der industriellen CT.

COMPUTERTOMOGRAPHIE (CT)

Die Computertomographie (CT) müsste eigentlich Röntgen-Computertomographie heißen. Sie ist eine computergestützte Röntgenuntersuchung. Tomographie bedeutet Darstellung in Schichten oder Scheiben, in diesem Fall Schichten des Körpers oder eines Körperabschnittes. Die Computertomographie ist eine diagnostische Untersuchungsmethode, mit der Veränderungen im Körper sichtbar gemacht werden können. Wie bei normalen Röntgenuntersuchungen nutzt man dabei die unterschiedliche Durchlässigkeit verschiedener Körpergewebe für Röntgenstrahlen. Je dichter ein Gewebe ist, desto weniger lässt es die Strahlen durch. So kann man z.B. Knochen, Luft (in der Lunge), Wasseransammlungen im Körper und Weichgewebe unterscheiden: Sie erscheinen in unterschiedlichen Grautönen. Bei einer normalen Röntgenaufnahme sieht man aber immer überlagertes Gewebe. Die Schichttechnik, die den Körper optisch in Querscheiben von wenigen Millimetern Dicke "zerlegen" kann, ist hier im Vorteil.

WIE WIRD EINE CT-UNTERSUCHUNG DURCHGEFÜHRT?
Ein CT-Gerät ist sehr groß und man benötigt dafür einen eigenen Raum. In der Mitte des Gerätes befindet sich eine Öffnung, in die der Patient auf einer schmalen Liege geschoben wird. Für die Dauer der Untersuchung, normalerweise wenige Minuten, liegt der Patient in der Öffnung und hat über eine Gegensprechanlage Kontakt mit den untersuchenden Ärzten und Assistenten.

Für jede einzelne Aufnahme fährt die Liege mit dem Patienten einige Millimeter weiter und das Gerät durchleuchtet Schicht für Schicht den zu untersuchenden Körperteil. Während der einzelnen Aufnahmen, die jeweils etwa fünf Sekunden dauern, muss der Patient ruhig liegen bleiben und gemäß den Anweisungen des betreuenden Personals atmen, damit das entstehende Bild nicht "verwackelt", d. h. durch die Lungenbewegung unscharf wird.

WEITERE INFOS ZU SPEZIELLEN COMPUTERTOMOGRAPHISCHEN UNTERSUCHUNGEN
:
>> CT des Dickdarms (Virtuelle Koloskopie)
>> CT des Herzens und der Gefäße (Virtuelle Koronarangiographien)
>> Niedrig-Dosis-CT der Lunge (Low-dose CT)
>> CT der Bronchien (Virtuelle Bronchoskopie)
>> Schmerztherapie (PRT und Facettenblockaden)
>> CT der Knochen (Knochendichtemessungen (Osteodensitometrie))
>> CT-Punktionen
>> CT-gesteuerte Drainage
>> CT des Gehirns
>> CT der Wirbelsäule
>> CT gesteuerte Stanzbiopsie

WEITERE INFORMTIONEN:
>> Wichtige Patienteninformationen | Merkblatt